Nicht nur in der freien Wirtschaft gefragt: IT Fachleute sind begehrte Kandidaten in der öffentlichen Verwaltung. StepStone zeigt die Vorteile der Arbeit als IT Profi im öffentlichen Sektor.
Von wegen veraltet und verstaubt: Einrichtungen der öffentliche Verwaltung haben sich längst zu hochmodernen Institutionen entwickelt, in denen IT-Experten händeringend gesucht werden. Schwerpunkte der Arbeit sind auch hier die klassischen IT-Aufgaben, wie zum Beispiel das Herstellen von Datenlinien zu externen Institutionen wie Botschaften, auswärtigen Ämtern oder EU-Organisationen. Oder die Konzipierung biometrischer Pässe und elektronischer Dienstausweise. Oder aber die Installation von E-Commerce-Plattformen für die Verwaltung sowie die Steuerung von E-Government-Projekten.
Im Bundesministerium (BMI) und seinen nachgeordneten Behörden ist der Bedarf an IT Fachkräften besonders groß. Seit gut einem Jahr macht sich der Fachkräftemangel auch im Ministerium und seinen 15 Behörden deutlich bemerkbar. „IT ist der stärkste Wachstumsmarkt im BMI“, sagt Matthias Menzel, Referatsleiter Personal im BMI. „In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der IT-Profis um 25 Prozent gestiegen.“ Gute Aussichten für IT-ler!
Die geplanten Investitionen der öffentlichen Hand stehen bislang nicht in Frage. Laut den Beratern und Marktforschern von Pierre Audoin Consultans liegt das allerdings vor allem daran, dass sich viele Ausgaben kaum verschieben lassen, da sie gesetzlich verankert sind. Mit eingeschlossen seien umfangreiche IT-Investitionen in den Bereichen Dienstleistung, Gesundheitswesen und Verteidigung. Insgesamt behauptet sich der öffentliche Sektor als „Fels in der Brandung“ – und ist zudem ein durchaus lukrativer Arbeitgeber.
Bislang ziehen die meisten Experten aus der IT eine Karriere in der freien Wirtschaft vor, denn dort winken oft höhere Gehälter. In Zeiten der Schreckensmeldungen von Unternehmenspleiten und Arbeitslosigkeit erwägen jedoch viele Arbeitnehmer den Einstieg in die öffentliche Verwaltung: Laut einer StepStone Umfrage vom April 2009 können sich circa drei Viertel der befragten Fach- und Führungskräfte eine Karriere im öffentlichen Dienst vorstellen. Neben einem sicheren Arbeitsplatz hat der Staat in der Tat einiges zu bieten: Gute Arbeitsbedingungen, hohe Flexibilität, Telearbeit und dutzende Arbeitszeitmodelle, Familienfreundlichkeit und reichlich Fortbildungsangebote sowie Kooperation mit der Wirtschaft. Übrigens: Knapp 70 Prozent der BMI-Abteilungen arbeiten international.
Quelle: Computerwoche
Kategorie: Jobs und Berufsfelder im öffentlichen Dienst